Wieso kommen Regenwürmer bei Regen nach draußen?

Melanie aus Beimerstetten hat uns geschrieben und eine Frage an den anna.FM Schlaumeier. Sie hat ein großes Herz für Tiere und rettet Regenwürmer nach dem Regen immer von der Straße.

Aber wieso sind die überhaupt ausgerechnet dort?

 

 

Regenwürmer verbringen die meiste Zeit ihres Lebens unter der Erde. Sie sind taub, blind und stumm – dafür haben Regenwürmer jedoch einen hervorragenden Tastsinn. Dieser macht es Ihnen möglich sich unter der Erde in völliger Dunkelheit zu orientieren. Sie spüren sogar den Regen, wenn er über ihnen auf die Erdoberfläche prasselt. Dies könnte auch einer der Gründe sein, warum die Würmer sich bei Regen ans Tageslicht trauen.

Vermutlich fehlinterpretieren die Tiere den prasselnden Regen als potenzielle Gefahr und wollen sich an der Oberfläche in Sicherheit bringen. Ganz sicher ist man sich bei dieser Theorie aber nicht. Ein anderer Grund warum sich die Tiere aus Ihren unterirdischen Tunneln flüchten könnte sein, dass Ihre Gänge im Erdreich bei Unwetter schlichtweg voll Wasser laufen.

Findet man allerdings die Würmer nachdem es aufgehört hat zu regnen auf dem Asphalt liegen, lohnt es sich sehr sie auf eine Wiese zu retten. Schließlich leisten sie für einen nahrhaften Erdboden einen wichtigen Beitrag. Lässt man die Tiere in der Sonne liegen vertrocknen sie innerhalb kürzester Zeit. Sogar das Mondlicht reicht aus, um Regenwürmer auszutrocknen – sie sind ja schließlich nur die Dunkelheit gewohnt.

Die Autorin

Lara

Lara

Lara ist Volontärin bei anna.FM und macht nach ihrem Studium eine zweijährige Ausbildung in unserer Onlineredaktion. Sie lebt am Puls der Internet-Zeit. Wegen ihr haben sich inzwischen schon Slangwörter wie „Sheesh“ und „Okurr“ in den Sprachgebrauch der Redaktion geschlichen. Wenn ihr auf anna.FM durch Themen wie den Schlaumeier stöbert oder auf unsere Facebook- & Instagramseite schaut, habt ihr es meistens mit ihrer Arbeit zu tun.

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