Wieso fremdeln kleine Kinder?

Am Anfang ist es ihnen ganz egal, wer sie herumträgt, irgendwann ist dann die Überraschung groß: Patrizia aus Scharenstetten hat uns geschrieben und eine Frage an den anna.FM Schlaumeier: Warum fremdeln Babys überhaupt?

Eltern und vor allem „Fremde“ können beruhigt sein: Das ist ganz normal.

 

 

Fremdeln ist in der Entwicklung eines Kindes ein völlig normaler Schritt und beginnt etwa im achten Lebensmonat. Davor hat das Baby nicht weiter darüber nachgedacht, ob es jemanden schon länger kennt oder nicht. Die wichtigste Bezugsperson war bis dahin die Mutter und wenn neben dem Gesicht noch jemand anders aufgetaucht ist, war’s völlig in Ordnung.

Mit sieben oder acht Monaten schauen die lieben Kleinen dann aber genauer hin und die Gesichter werden mit dem der Mutter verglichen. Dann kommt die Erkenntnis: „Oh, den kenn ich ja gar nicht!“ und das Geschrei geht los, weil das Baby dann Angst bekommt.

Spuk ist bald wieder vorbei

Jetzt wird nämlich zwischen Vertrautem und Fremdem unterscheiden und das blinde Vertrauen wechselt zu einem gesunden Misstrauen gegenüber Neuem. Also, alles gut, wenn der Kleine mal schreit. Und mit etwa 15 Monaten ist der Spuk dann ja auch wieder so gut wie vorbei.

Die Autorin

Lara

Lara

Lara ist Volontärin bei anna.FM und macht nach ihrem Studium eine zweijährige Ausbildung in unserer Onlineredaktion. Sie lebt am Puls der Internet-Zeit. Wegen ihr haben sich inzwischen schon Slangwörter wie „Sheesh“ und „Okurr“ in den Sprachgebrauch der Redaktion geschlichen. Wenn ihr auf anna.FM durch Themen wie den Schlaumeier stöbert oder auf unsere Facebook- & Instagramseite schaut, habt ihr es meistens mit ihrer Arbeit zu tun.

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