Streaming Tipp: Deep Blue Sea

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    Streaming Tipp: Deep Blue Sea Christin

Haie, die es auf Menschen abgesehen haben, sind seit Mitte der 70er Jahre total In!

Seit Roy Scheider im Spielberg-Klassiker „Der Weiße Hai“ Jagd auf einen großen Weißen gemacht hat, war es um den guten Ruf des Tieres leider geschehen. Danach gab es unzählige, meist erbärmlich schlechte Nachahmer und 1999 kam dann mit „Deep Blue Sea“ ein Film in die Kinos, der zwar auch Haie Jagd auf Menschen machen lässt, aber zumindest einen anderen Ansatz wählt. Die Forscherin Susan Mac Allister versucht mit ihrem Team auf einer abgelegenen Unterwasserstation ein Medikament gegen Alzheimer zu finden. 

 

Dabei haben die Forscher die DNA der Tiere verändert wodurch sich die Gehirne und damit die entnehmbare Zellmenge vergrößert haben. 

„Deep Blue Sea“ wurde inszeniert von Renny Halin und der Finne macht vieles richtig. Samuel L. Jackson ist mit dabei, wobei er schon im ersten Drittel von einem Hai weggesnackt wird. Der später panische Thomas Chain gibt den wortkargen Helden und Alexander Skarsgard und Rapper L.L. Cool J sind auch irgendwie mit dabei.

Das ist durch die ganzen Schauspieler aber auch nett und unterhaltsam. Für die, die es gerne blutig, saftig haben kommen übrigens auch auf ihre Kosten. Da wird recht großzügig mit dem roten Lebenssaft teilweise umgegangen und dafür gab es dann zurecht den blauen FSK 16 Vermerk.

 

Abzug gibt es ein bisschen in der B-Note, denn neben richtig gut aussehenden Hai-Modellen kommen leider auch Computereffekte zum Einsatz. Die sahen damals vor über 20 Jahren schon dermaßen grätig aus und aus heutiger Sicht ist es natürlich, leider, nicht besser geworden. Aber seis drum: „Deep Blue Sea“ macht richtig viel Spaß, die Figuren sind sympathisch und insgesamt ist der Film erstaunlich gut gealtert. Von mir gibt es vier von fünf abgebissenen Unterarmen für „Deep Blue Sea“. Jetzt streamen bei Netflix.

Der Trailer

Christin

Christin

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