So kannst du nachhaltiger Leben

Wart ihr auch schon mal im Supermarkt, wolltet euren wöchentlichen Einkauf erledigen und auf einmal dachtet ihr euch: Kauf ich jetzt lieber Fleisch mit Plastik oder Plastik mit Fleisch?

Mittlerweile hat man kaum eine andere Wahl mehr, Produkte ohne Plastikverpackung zu kaufen. Doch was hat solch ein Einkauf für Folgen? Nicht nur, dass die meisten Sachen aus dem Supermarkt nicht unbedingt mit den besten Bedingungen hergestellt, beziehungsweise zu uns importiert werden und sie dadurch schlecht für unsere Gesundheit sind, sondern auch einen enormen Einfluss auf unsere Umwelt haben.

Das Umweltthema beschäftigt uns alle seit längerer Zeit und hat mittlerweile einen großen Part in unserem Leben eingenommen. Immer öfter werden wir mit Umweltproblemen konfrontiert.

 

Zu hoher Ressourcen-Verbrauch

Seit dem 29. Juli sind bereits all unsere Ressourcen für dieses Jahr verbraucht. Das bedeutet, dass alle Ressourcen, die wir jetzt verbrauchen, nicht mehr nachhaltig von unserer Erde reproduziert werden können.

Was ist aber genau mit der Nachhaltigkeit gemeint und was können wir dafür tun?

 

Bei der Nachhaltigkeit geht es darum, nicht mehr zu verbrauchen als uns die Natur zur Verfügung stellt. Es soll nicht mehr Holz gefällt werden als je nachwachsen kann. Dabei ist es wichtig, einen Überblick über unseren Ressourcen-Verbrauch zu haben. Es reicht auch kleine Dinge im Alltag zu verändern, die einen großen Einfluss auf den zukünftigen Verlauf unserer Umwelt haben könnten.

 

Hier sind zehn Tipps für ein nachhaltigeres Leben:

Auf Plastik bei Einkäufen verzichten – Einen großen Teil zur Umweltverschmutzung trägt der Verpackungsmüll bei. Mengen an Kunstoffen werden täglich gekauft und nur kurz verwendet. Dazu gehört zum Beispiel verpacktes Obst/Gemüse und Plastiktüten an der Kasse. Ein Vorschlag hierfür wäre es, einen Stoffbeutel oder Rucksack von zuhause mitzunehmen und das Gemüse in Mehrwegbeuteln zu verpacken.

 

Waschmaschinen und Geschirrspüler voll machen – Waschmaschinen und Geschirrspüler verbrauchen sehr viel Energie, darunter auch Wasser. Deswegen sollte man vor dem Einschalten dafür sorgen, dass diese auch wirklich voll sind. Somit wäscht man nicht nur umweltfreundlich, wir tun auch etwas Gutes für unseren Geldbeutel.

 

Auf die Ernährung achten – Fleisch, Milch, Joghurt, Eier und Honig sind die beliebtesten tierischen Produkte auf der Welt. Sie sind einfach herzubekommen und werden auf unethische Art und Weise zum Verkauf gebracht. Kaum etwas ist so umweltfreundlich wie der Verzicht von Fleisch. Große Mengen an Fleisch werden in Südamerika produziert. Für den Transport nach Europa werden lange Wege in Anspruch genommen, die meistens mit umweltschädlichen Flugzeugen und Schiffen eingelegt werden. Zudem werden große Teile an Ackerflächen, besonders im Regenwald, für das sojahaltige Tierfutter benutzt.

 

Lebensmittel selbst anpflanzen – Ob Kräuter, Gemüse, Obst oder sonstige Pflanzen – Pflanzen lassen sich ganz einfach im Garten oder auf unserem Balkon einpflanzen. Man spart dadurch jede Menge Geld und trägt zudem zu einer reineren Luft bei.

 

Auf Strohhalme verzichten – Die beste Lösung: einfach aus dem Glas trinken. Strohhalme bestehen ebenfalls aus Kunststoff und sind genau so wie andere Plastikflaschen gesundheits- und umweltschädlich. Mittlerweile gibt es auch einige Alternativen dafür, wie zum Beispiel wieer verwendbare Glasstrohhalme.

 

Mülleimer, Plastik, Nachhaltigkeit

 

Wiederverwenden statt Wegwerfen – Eine benutzte Zahnbürste muss nicht sofort weggeworfen werden, sondern kann sehr gut dazu dienen, den feinen Dreck von den Schuhen zu entfernen. Wie auch bei den Zähnen kommt die Zahnbürste besser an die kleinen Stellen ran als andere Mittel.

 

Second Hand einkaufen – Second Hand Einkäufe sind umweltfreundlicher als man denkt. Sowohl Kleidung als auch jegliche andere Dinge kann man einfach online oder in Second Hand Geschäften in Top Zuständen kaufen. Dadurch werden Mengen an Ressourcen eingespart und auf unwürdige Arbeitsbedingungen wie zum Beispiel Kinderarbeit verzichtet.

 

Papierzeug digital benutzen – Es gibt jede Menge Dateien, Bücher und Spiele, die man sich online herunterladen oder zuschicken kann. Heutzutage kann man mit digitalen Pässen und QR-Codes unkompliziert reisen. Man spart somit viel Papier und verringert den Verbrauch an Holz.

 

Leitungswasser statt Flaschen – Flaschen bestehen aus schlecht abbaubaren Stoffen, die Jahrhunderte brauchen sich abzusetzen. Alternativ können wir in Deutschland bedenkenlos auf Leitungswasser zugreifen, da wir zu den Ländern mit dem saubersten Trinkwasser zählen und dieses streng kontrolliert wird. Glasflaschen sind ebenfalls ein guter Ersatz für Plastikflaschen.

 

Weniger Kaffee konsumieren – Das klingt sicher hart für den ein oder anderen, aber Kaffee benötigt jede Menge Wasser. Zudem werden die Kaffeebohnen unter unmenschlichen Bedingungen geerntet und zu uns gebracht.

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