Warum gibt es an Fasching Krapfen?

Wie jeder gute Christ sicherlich weiß, fängt an Aschermittwoch die entbehrungsreichste Zeit des Jahres an – die Fastenzeit. Da dürfen dann bis Ostern – eigentlich – keine Milchprodukte, Eier, Fleisch und Alkohol verspachtelt und getrunken werden.

Jetzt gab’s da natürlich ein Problem: Was macht man mit den Essenvorräten, die noch in der Vorratskammer darauf gewartet haben, verspeist zu werden? Na ja, am besten – einfach aufbrauchen!

Darum war es Tradition, am Faschings-Samstag Krapfen beziehungsweise Berliner zu backen, um Schmalz, Eier und Butter aufzubrauchen. Der Tag wurde auch „Schmalziger Samstag“ genannt. Dann hatten die Leute Zeit, bis Faschingsdienstag das Gebäck aufzuessen und danach 40 Tage hinzudarben.

 

 

 

 

Ein anderer Grund fürs Kräppel-Backen könnte sein, dass sich die Menschen früher buchstäblich aufrüsten mussten, um die Fastenzeit bis Ostern durchzuhalten. Da kamen so in Fett gebackene Stückchen grad richtig. Die haben nämlich circa 200 Kalorien pro Stück und sind daher bestens geeignet, solche Reserven zu bilden.

Die Autorin

Lara

Lara

Lara ist Volontärin bei anna.FM und macht nach ihrem Studium eine zweijährige Ausbildung in unserer Onlineredaktion. Sie lebt am Puls der Internet-Zeit. Wegen ihr haben sich inzwischen schon Slangwörter wie „Sheesh“ und „Okurr“ in den Sprachgebrauch der Redaktion geschlichen. Wenn ihr auf anna.FM durch Themen wie den Schlaumeier stöbert oder auf unsere Facebook- & Instagramseite schaut, habt ihr es meistens mit ihrer Arbeit zu tun.

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